Das Wichtigste in Kürze - 2015

  • Zum Jahresende 2015 hatten wir 270 Mitglieder (Vorjahr 266). Neumitglieder: 7
  • Das Beitrags-, Aktions- und Spendenaufkommen im Jahr 2015 betrug 71.443 €. Es ist das zweite Mal in unserer Vereinsgeschichte, dass die siebzigtausender Marke „geknackt“ wurde.
  • Der Kassenbestand zum 31.12.15 beträgt 56.536 €.
    Ein gutes Finanzpolster für die geplanten Ausgaben 2016: BMZ-Schulbauprojekt Eigenanteil FPB, Ausbildung Behindertengruppe 2./3. Lehrjahr, Schulbudget für die Evangelische Grundschule, – zusammen sind dies rd. 40.000 €. Für die weiteren Aufgaben wie weitere Renovation und Ausbau der Mädchenschule benötigen wir weitere Einnahmen.

 

Zwei weitere Schulen in der Dörfern Siala und Djoaboani des bis Ende 2016 laufenden BMZ-Projektes mit Latrinen, Lehrerwohnungen und Schulküchen wurden im Jahr 2014 errichtet und mit Schulbänken („table-bancs“) bestückt. In diesem Jahr steht die Schule in Djoari an. Mit den Schulen aus 2014 in den Dörfern Niafari und Karbani haben damit am Ende des Jahres tausend Kinder die Möglichkeit eine Grundschulbildung zu genießen. (Siehe Seite 7)

Der neue Projektverantwortlichen für die BMZ-Projekte, Hamsaoguin Tindano, hat sich gut eingearbeitet und wächst an seinen Aufgaben.
 

Die Mädchenschule von 1982 in Lansoanguinan-Piela erhielt einen Brunnen. Dadurch und die Renovation der letzten Jahren durch Mittel des Fördervereins wuchs die Zahl der Schülerinnen auf 120 an. Die Reisegruppe 2016 hat beim Besuch den Bau der Toiletten und einer Werkstatt zugesagt. Auch eine Lehrerwohnung soll gebaut werden. Aufwand : weitere über 50.000 € in diesem und dem nächsten Jahr.

Die Ausbildung von fünfzehn jungen behinderten Menschen in Piéla läuft gut und planmäßig. Die „Azubis“ sind jetzt im dritten Lehrjahr. Die Bitte für ein Start-Kapital für die Selbstständigkeit steht im Raum.

Issiaka SON, unser Freund und Übersetzer war nach einer Weiterbildung des Goethe-Institutes eine Woche auf Besuch beim Förderverein und besuchte die Sehenswürdigkeiten der Region.

Nach dem Sturz des „ewigen“ Präsidenten Blaise Compoaré ging die politische Erneuerung durch die Übergangsregierung sehr gut voran, die auch durch den Gegenputsch der Präsidentengarde im September nicht aufgehalten werden konnte. Das Verdienst der Zivilgesellschaft, die sich der Restaurierung entgegen stemme. Ein Bewegung, die in der ganzen Welt als „Schwarzafrikansicher Frühling“ für ganz Afrika angesehen wird. Die verschobenen Wahlen wurden von den internationalen Beobachtern als fair und transparent angesehen und erbrachten ein eindeutiges Ergebnis, das von allen akzeptiert wurde. Burkina Faso ist auf einem guten Weg.

Die Projektreise 2016 stand unter dem Eindruck des Anschlages einer Dschiatistengruppe auf ein Restaurant und ein Hotel in Ouagadougou mit 34 Opfern. Zehn Tage nach dem Terroranschlag traten Pascale Pouzet und Erwin Wiest zusammen mit den Freundinnen von BAREKA aus Untergruppenbach die Reise an, die ohne Zwischenfälle verlief und sehr arbeitsintensiv war.

Besucht wurde auch das Mango-Anbaugebiet um Orodara im Süden von Burkina Faso, als die Bäume in voller Blüte standen. Die Besucher konnten sich von den großen Anstrengungen überzeugen, die unternommen werden, dass nur Mangos bester Qualität nach Deutschland kommen. Ende April 2016 wurden über 10 000 Mangos in Oberschwaben verkauft. Erstmals gab es auch einen Flyer, der über die Projekte des Fördervereins informieren.

Weiter moderierte Pascale Pouzet, Charles Lankoande und Josué Ouaoba einen  eintägigen Workshop mit den Verantwortlichen der afrikanischen Partnerorganisationen und den deutschen Besuchern.