21. Februar 2018
Heute morgen gibt es kein Wasser. Das Gästehaus der ADDESP, in dem ich (meist alleine) logiere ist sehr einfach eingerichtet. Zimmer mit Moskito-Netz, ein Regal, WC (naja!) und eine Dusche. Dazu eine Küche und ein "Salon". Einfach und für afrikanische Verhältnisse super komfortabel, weil es gibt Wasser und Strom und damit Licht, und das Mobiltelefon kann auch aufgeladen werden. Das Wasser wird durch die Wasserversorgung in zwei Tonnen gefüllt. Und reicht damit auch aus. Aber, dies ist...
20. Februar 2018
Ich schreibe den Text jetzt zum zweiten Mal, weil mich Microsoft mit seinem Update immer noch ärgert. Mein Computer updatet Windows ohne dass ich das will. Da taucht einfach der Update Bildschirm auf.... Schon zum x-ten Mal habe ich den Dienst deaktiviert. (Google weiß ja alles !), aber ich bin völlig hilflos. Diese Maschine tut halt ... ich sitze hilflos davor ... Wer kann mir helfen ? Das kostet mich mein wertvolles Datenvolumen - und nichts geht mehr mit dem Internet - Kein Speicherung,...

20. Februar 2018
Schon um acht starte ich mit Belem mit dem am Sonntag frisch gewaschen Wagen nach Bilanga. Belem ist der Nachname des Chauffeurs. Sein Vorname ist Abakoubar. Er ist Moslem. Belem lässt sich viel leichter aussprechen. Erst vor ein paar Tagen habe das mit den Namen mitbekommen. Für die Afrikaner, aber auch für mich sind Begriffe, Wörter und Namen schwer auszusprechen. Ich zum Beispiel bin immer M. Erwin, mein Nachnamen ist für Afrikaner nicht über die Lippen zu bekommen. Worte enden immer...

Gottesdienst in der Protestantischen Kirche in Piela
18. Februar 2018
Heute am Sonntag geht es in den Gottesdienst. Da viele der afrikanischen Freunde der Protestantischen Kirche angehören, entscheide ich mich dafür. Am nächsten Sonntag werde ich zu "meiner" Kirche gehen, der katholischen Kirche. David, der ja auch Pastor ist, nimmt mich mit. Wir sind ein wenig zu spät dran, aber "ca va". Langsam füllt sich die Kirche. Ordner weisen den Platz zu, damit es gesittet zu geht. Der Gottesdienst hat schon begonnen, das heißt eine Gesangschor singt melodische...

bei den Goldgräbern in der Nähe von Piela
18. Februar 2018
Auf dem Weg nach Niafari komme ich nach 20 km zu einer riesigen Goldgräbersiedlung. Wahrscheinlich 10 000 Leute leben hier, aber niemand kann wirklich sagen, wie viele es sind. Die Menschen leben in zusammengebauten Hirsestroh-Hütte unter erbärmlichen Umständen - freiwillig. Hier werden Löcher bis zu 40 m gebuddelt und Stollen vorgetrieben. Irre gefährlich, immer wieder kommt es zu Unfällen.

18. Februar 2018
Die Schule wurde 2014 gebaut -in der Zwischenzeit gibt es zwei Klassen mit ca.100 Kindern und drei Lehrer. Das Direktoren-Ehepaar kommt aus der Gegend von Koudougou, das ist 300 km weg, und spricht die einheimische Sprache nicht. Da dies die erste Schule ist, in der jetzt auch französisch gelernt, wird es schwer sein, sich zu verständigen. Auch wenn die neuen Lehrerwohnungen "komfortabel" sind, gibt es den Wunsch nach Solarlicht auch in der Lehrerwohnung. Ich kann das gut verstehen und...

17. Februar 2018
Wie die Zeit doch vergeht - es ist jetzt Samstagmittag und es fehlen die Berichte der letzten vier Tage. Auch wenn jede und jeder sagt, in Afrika würden die Uhren anders ticken, dann ist meine Erfahrung eine andere. Die Zeit vergeht wie im Flug und jetzt kämpfe ich hier mit der Technik. Dieses blöde Notebook will die ganze Zeit Windows updaten. Ich kann ihm dies nicht ausreden. Der Zugang zum Internet über das Mobilfunknetz ist zwar nicht schlecht, aber so ein Update macht die Bandbreite...

Schule Djoari - die Mädchen
15. Februar 2018
Am "Aschermittwoch" waren wir Djoari - nur 30 min. entfernt nördlich von Piela auf einer guten Piste. Wobei natürlich der Aschermittwoch hier kein Begriff ist. Außer bei den Katholiken. Anastasi, unsere Begleitung ist Katholikin und konnte mit dem Begriff etwas anfangen und hat in auch gleich übersetzt. Mercredi de centure. (muss ich noch mal in Leo.org nachschauen, ob das richtig geschrieben ist. Anastasi (ihr afrikanischer Name ist Assatou) arbeitet bei der Schul-Inspektion in Piela. Wir...

14. Februar 2018
Ich schreibe die Zeilen jetzt einen Tag später. Gestern sind wir von Ouagadougou nach Piela gefahren. Das dauert immer einen ganzen Tag, egal wie früh man in der Hauptstadt wegfährt, auch wenn es nur 220 km sind. Mit Dramane hatte ich noch im Hotel gefrühstückt, dann der Einkauf von ein paar Lebensmittel, damit ich in Piela nicht verhungere. In einem Supermarkt, in dem man fast alles bekommen kann am Stadtrand. Hier kaufen wir immer ein, obwohl es in der Zwischenzeit in der Stadt viele...

12. Februar 2018
Auf dem Flughafen in Stuttgart - in einer Stunde geht es Richtung Paris. Kämpfe mit dem Internet und dem Blog. Bin halt noch ein Anfänger. Mir ist noch nicht ganz klar, wie ich da die Bilder schnell und geschickt reinbekomme. Sonst hat alles geklappt. Um halb sieben war Benjamin, mein Sohn da und hat mich ohne Verkehrsprobleme auf den Flughafen gebracht. Unterwegs eine Lektion Geschichte der letzten fast 50 Jahre, von Kissinger, Brandt, Wehner, Scheel und der ersten Großen Koalition. Damals...

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