Mädchenschule - Private Primarschule  - Lycée Béthléhém

Projekte der Protestantischen Kirchengemeinde Piela

Mädchenschule

Die "Mädchenschule" richtig eigentlich "Centre de jeunes filles" liegt ein wenig außerhalb von Piela.

Mit dieser Mädchenschule begann die Hilfe von Menschen in Oberschwaben mit Menschen im Gourma-Gebiet des damaligen Landes Obervolta. Die  war im Jahr 1981. Es gab noch keinen Verein, sondern nur die "Initiativgruppe Obervolta"

 

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Mädchenschule

Private Primarschule

Die Primarschule der Protestantische Kirchengemeinde Piela war der Anlass zur Gründung des "Fördervereins Schulen für Piela" (FSP) im Jahr 1982.

Ungefähr 30.000 DM wurden gebracht, um die Primarschule in fünf Jahren zu bauen. Im Jahr 1987 wurde sie eingeweiht. Eine Gruppe des Vereins mit sieben Leuten war in Piela. Damals war klar: Es muss weitergehen.

 

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Lycée Béthléhém

Das Lycée Bethlehem war zuerst mal ein CEG, das heißt eine Sekundarschule der Klassenstufen 7-10.

Durch den enormen Zulauf und den Erfolg wurde aber schon bei der Genehmigung die Schule auf ein Lycée, das heißt eine Oberschule der weiteren Klassen 11-13 "hochgestuft". Begonnen mit einem Gebäude für vier Klassen sind daraus jetzt (2018) 14 Klassen geworden mit 1084 Schülerinnen und Schülern. Ein Ende des Wachsens der Schule ist im Moment (2018) nicht abzusehen.

 

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Lycee Bethlehem


Warum die Protestantische Kirche?

Das war am Anfang des Engagements reiner Zufall. Es hätte auch die Katholische Kirche sein können. 

Es war eben dann eine Protestantische Missionarin und Hebamme am Busch-Krankenhaus in Piela auf die Erich Reck getroffen bei seinem Besuch im Jahr 1981. Irmgard Siefert aus dem württembergischen Calw und eingesetzt über die SIM im damaligen Obervolta. 

 

Sie machte ihn auf die Mädchenschule aufmerksam, eine Schule für Analphabetinnen, die den Haushalt lernen sollten, und Französisch, Lesen und Schreiben. Für diese Schule fehlten damals (1981) 5.000 DM. Im Hinterkopf hatte Erich Reck die Bitte des Ochsenhausener Stadtrates und Kreisrates Gustl Alger: "Schau, wo wir helfen können". So entstand das erste "Projektle", wie es Roland Reck später beschrieben hat. 

 

Aus diesen "Projektle" entstand das erste richtige Projekt, die Primarschule der Protestantischen Kirche. Das war 1982. Und der "Förderverein Schulen für Piela" wurde gegründet. 

 

Nach fünf Jahren war die Primarschule fertig. Die erste Delegation mit sieben Mitglieder war zur ersten Reise 1987 in Obervolta.

 

Da die Protestantische Mission (SIM) es nicht so gerne sah, das ihre Missionarinnen sich um die Angelegenheiten eines unabhängigen, nicht protestantischen Vereines kümmerten ergab sich daraus die Gründung der ADDESP (Association Départemental pour le Développement Economique et Social de Piela), also der Organisation des Departements für die ökonomische und soziale Entwicklung von Piela). Mit diesem arbeitete der Förderverein im wesentlichen weiter.

Die Beziehungen zur Protestantischen Kirche von Piela wurden weiter gepflegt, so dass dann letztlich auch das CEG/Lycee sich weiter daraus entwickelte. Ein Oberschule mit heute (2018) über eintausend Schüler.

 

Die Mädchenschule geriet in Vergessenheit. Bei einem Besuch im Jahre 2015 wurde Werner Altvater und die Delegation wieder an die Mädchenschule geführt. Es zeigte sich, wie runtergekommen diese in der Zwischenzeit war. Sie  wurde renoviert mit Spendenmittel des Vereins, später wurde ein Brunnen gebohrt (2016) , ein weiters Werkstattgebäude (2017)  und im Jahr 2018 dann die Lehrerwohnung für zwei Lehrer. Im Jahr 2018 wurde auch die Wohnung des Schulleiters gründlich saniert. Jetzt können über einhundert Schülerinnen unterrichtet werden. So schließt sich der Kreis im Laufe von über 35 Jahren.

 

Es ist aber nicht nur der Zufall, sondern auch die Überzeugung, dass die Protestantische Kirche einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von Piela leistet.